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Bachelorarbeiten Somersemester 2025

BeTäubin von Lena Dangelat

Die Ausstellung BeTäubin handelt von Tauben und all ihren Vorzügen und Nachteilen.
Es geht darum, Vorurteile zu verstehen, sie zu prüfen und aufzulösen.
Denn obgleich Tauben für Liebe, Freiheit und Frieden stehen, verbinden die Menschen der Neuzeit
sie eher als Belästigung. Tauben sind ein häufiges Ziel für Hass und Gewalt und stehen nun für
Krankheit, Schmutz , Überpopulation und Dummheit.
Um den Fragen, wie es dazu kam und wie man die Lage bessern könnte, auf den Grund zu gehen,
wurden Tauben in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet, studiert und nachgebaut sowie die
Taubenrettung Hannover e.V. zu Rate gezogen.
In dieser Ausstellung wird mit humoristischen Mitteln der Blick auf die Taube gelenkt. Es wird ein
Bewusstsein geschaffen über ihr Leiden, ihre Diversität und Schönheit, sowie ihre Verbindungen
zum Menschen.
Fotos von Lena Dangelat

Resilienz – Materialforschung sowie künstlerischer Ausdruck zu Stressreaktionen von Greta Holzapfel

Im Rahmen meines Bachelorprojekts setzte ich mich mit den Thematiken Stress und Resilienz auseinander.
Jene wurden mittels Rauminstallationen aus kontrastreichen Materialien (Metall, Plexiglas,
Garn, Seidenpapier) durch einen forschenden Ansatz künstlerisch ergründet, visualisiert und haptisch
erfahrbar gemacht. Dabei entstand ein metaphorischer Bezug. Spannung und der Zufall übernahmen
eine tragende Rolle im Raumgefüge sowie bei der Kuration. Das Stimmungsbild selbst wurde
zur Resilienzerfahrung für Besucher*innen.
Leitfragen:
Wie lässt sich etwas nicht Greifbares wie Stress und Resilienz visuell darstellen sowie künstlerisch erfahrbar
machen?
Wie entsteht Spannung in der Kunst, und wird sie durch Kuration erhöht?
Welche Funktion hat Kunst für Resilienz?
Fotoauswahl:
Es handelt sich um eine Auswahl, die nicht alle 20 Exponate abbildet (Werksreihen
zählen als „ein Exponat“).
Fotos: Greta Holzapfel

Müde Materie von Antonia Maria Spangenberger

Die Bachelorarbeit „Müde Materie“ erforscht den gesellschaftlichen Stellenwert von Müdigkeit
und Erschöpfung. Unterschiedliche Zusammenhänge werden im schriftlichen Teil recherchiert,
wie bspw. der Einfluss des Kapitalismus, die Frage nach gesellschaftlichen Zusammenhalt
und ein feministischer Blick auf das Thema durch Care Arbeit. Auch ein philosphischer Teil
zum Thema Abwesenheit und Tod findet Einzug in die Arbeit. Basierend auf diesem Abschnitt
findet zudem eine phänomenologische Untersuchung der Kunstrezeption statt. Die künstlerische
Umsetzung erfolgt anhand einer Reihe von Objekten, die unterschiedliche Aspekte der
Thematik beleuchten. Dabei steht die Manipulation der Materialqualitäten im Vordergrund. Mit
den Materialien Keramik und Gips findet eine Verhärtung der scheinbar weichen Objekte statt,
die die Ummöglichkeit der Erholung verdeutlicht.
Fotocredits:  Antonia Maria Spangenberger